Samstag, 9. Februar 2013

"Ja, aber: warum?"

Ich geb zu: Die Frage hätte von mir stammen können. Irgendwie tut sie es wohl auch.
Warum veröffentliche ich Bilder, wenn ich doch gerade erst am Anfang stehe?

Weil ich es kann? Weil ich auf das ein oder andere am Ende vielleicht doch ein wenig stolz oder zumindest zufrieden mit dem Ergebnis bin? Weil ich lernen will, wie es besser geht? Weil ich vielleicht irgendwann einige ausdrucken lassen mag (Fotoalben... Historiker sind so old school...) und so lerne, Auswahl zu treffen? Weil ich selber einen - idealiter einsetzenden - Fortschritt verfolgen will? Weil ich etwas, das ich für mich entdecke, mit denen teilen will, die es mir ermöglicht haben?
Irgendwie trifft alles zu.
Natürlich werde ich meinem selbst gesetzten Anspruch nicht gerecht. Wie auch? Bin ja weder ein gelernter Profi-Fotograf noch ein hochbegabter Amateur mit bekannt brillanter Kreativität und dem Auge für den perfekten Schuss. Und vielleicht - neben all der Egomanie eines Blogs überhaupt und der Präsentation eigener Werke im speziellen - hebel ich genau diesen "weil es nicht perfekt ist, ist es nie gut genug und gehört in eine Keller-Kiste gesperrt"-Gedankenzirkus aus. Nur, um einen metaphysisch wertvolleren Anspruch formuliert zu haben.

Aber am Ende läuft es darauf hinaus, daß mir das Fotografieren Spaß macht und ich es gerade sehr gern für mich entdecke. Wer weiß? Vielleicht poste ich nun für ein paar Tage mal Bilder und dann nie wieder was? Vielleicht aber auch werden all meine perfiden Intentionen befriedigt und ich poste noch viel mehr. ;-)

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