Donnerstag, 15. Dezember 2011

Erkenntnis des Tages

"Ich habe keine Couch, ich habe einen Lebensraum."

Auf wundersame Weise häuft sich auf der nicht besetzten Hälfte der Couch beständig ein hartnäckiger Stapel von Sachen an, die unbedingt notwendig in Armreichweite liegen müssen: Tagebuch, Collegblock, die Textausgabe der Quelle für meine Magisterarbeit, die "Welt der Untoten" von David Wellington, Wolle und Nadeln für drei Strickprojekte, die Anleitung für ein drittes, die Post von heute (Moment...Warum liegt die eigentlich da?), ein grünes Kissen, die Wolldecke.
Zur Krönung des ganzen steht vor dieser Ansammlung auf weißem watteweichen Polstergrund der Schreibtischstuhl, zweckentfremdet als Laptoptisch.

Als ich gerade nach Hause gekommen bin und das so erblickte, ergab sich ein mentaler Widerstreit: Amüsement über die Verifizierung der Chaostheorie; heimeliges Wohlfühlen ob der Entspannung, die dadrin steckt; Hände überm Kopf zusammenschlagen ob der Unordnung; Sorge, daß ich - wenn ich das angedrohte Streßlevel für Abschlußarbeiten tatsächlich in der Form erreiche - komplett verwahrlosen und verwirrt sein werde.


PS: Aussortieren macht übrigens keinen Sinn. Die Sachen liegen morgen eh wieder da. Brauch ich ja alle! Unbedingt!

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