Großes Kino. Gebt mir doch mal einfache Themen. (Nur für's Protokoll: das war ironisch!) Richtig traurig macht mich kein Lied, glaube ich. Es fallen mir indes zwei Lieder ein, die mich beide gleichermaßen anrühren, wenn auch auf verschiedenen Wegen.
Da wäre also einmal eine Art "inszenierter" Traurigkeit - die schottische Weise "Sgt. McKenzie":
Wirklich schön wäre es ohne die Bagpipe am Anfang, aber da find ich grade nix gescheites. Vielleicht stimmt es mich auch nur ein wenig melancholisch, weil ich es aus dem Film "Wir waren Helden" kenne? Dann hätte Mel Gibsons Pathos immerhin und erstaunlicherweise was bewirkt. Als "inszeniert" empfinde ich es, weil es ein Lied ist, geschrieben, um tote Männer zu ehren und an die Gefallenen zu erinnern - und es eben genauso pathetisch klingt wie es wohl gedacht war.
Das andere wäre, ohne daß ich den Finger drauf legen könnte, warum ich es so traurig finde Led Zeppelins "Stairway to heaven":
Fand ich schon als junge Jugendliche (da gehört auf Papas CDs) traurig. Wunder-, wunderschön und große Kunst, aber traurig (jaja, große Kunst zeichnet sich dadurch aus, daß sie Gefühle hervorruft). Bei genauerer Betrachtung ist es definitiv das traurigere Lied, also auf eine eher unmittelbare Weise - nicht inszeniert halt. Glaub ich.
Hach...So. Ich geh jetzt leise in meinen Tee schniefen. ^^
PS: Noch mal ganz offiziell: Danke, liebe Adsini, für den Tip zum Anpassen der Leisten. ;-)
Freitag, 23. April 2010
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